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Es ist Liebe

Die Hände werden feucht. Das Herz beginnt zu rasen. Kein Gedanke, nur einer... Er.... Es beginnt langsam, kommt fleuchend kriechend und dennoch laut um sich schreiend näher. Es übernimmt die Kontrolle, lässt dich nicht selbst entscheiden, sondern führt das Herz an die Spitze der Macht. Es entscheidet, ob du es nun willst oder nicht. Du zitterst, weil dein Herz dir fast us der Brust springt und dein Magen fühlt sich an, als würden kleine Schmetterlinge dort ihre Machtkämpfe austragen. Mit ihren Flügeln schlagen sie um sich, greifen sich an, sorgen für ein verwirrendes Gefühl. Es ist so deutlich, so klar und dennoch bist du die letzte Person die es merkt. Obwohl es schreit, um sich schlägt und dich um Erlösung bittet, dich bittet endlich offen sein zu können, sich zu zeigen es in die Welt zu tragen und jeden daran teilhaben zu lassen, ist es nach außen hin stumm. Es verbirgt sich. Millimeter trennen es von dem Ausbruch, aber es ist die Angst, die es daran hindert. Dieses dumme Herz. Es kann sich nicht entscheiden. Es kämpft gegen sich selbst, möchte schreien, aber dennoch stillschweigen in der Ecke sitzen. Ein Gefühl... Das immer wieder kommt ohne es aufhalten zu können. Verschließe dich nicht davor, sondern zeige, was du fühlst und was du willst. Es ist Liebe.
5.10.14 22:48


Allein - Lebe den Alptraum | Kapitel 2 |

Der Entschluss Kalt und nass. Ein Tag, an dem man sich nicht aus dem Haus traut, aus Angst dafür den restlichen Tag schlechte Laune zu haben. John saß wie jeden Tag vor seinem alten PC und starrte leer auf den Bildschirm. Ein großen kreatives Loch breitete sich schon seit geraumer Zeit aus und ließen Fliegen aus dem Portmonee fliegen. "Ach, gottverdammte Scheiße", grunzte er, als er eine Idee, die er aufschrieb, wieder löschte. 21:00 Uhr sagte die Uhr. John hatte das Glück immer zur vollen Stunde die Zeit wissen zu wollen. Eine Tischlampe schenkte ihm etwas Licht, leuchtete auf die Tastatur. Neben ihr, ein Glas Scotch. Ein Billiger. John kannte sich damit nicht besonders gut aus, aber er trank gerne einen um sich zu entspannen. Er lehnte sich in seinem Chefsessel zurück, verschränkte die Arme über dem Kopf und seufzte. "Verdammter Bockmist." Fluchen gehörte schon seit ein paar Monaten zu seinem Wortschatz und ließ sich kaum unterdrücken. John sagte seinem Psychologen immer, es sei wie ein Befreiungsschlag, wenn auch nur von kurzer Dauer. Doktor Mitchel war ein älterer Herr, der schon fast 35 Jahre in seinem Beruf tätig war. Man könnte meinen, er hätte John helfen können. Dies war auch Johns Hoffnung, jedoch hielt er ihn eher für verrückt und glaubte ihm nicht. Niemand glaubte ihm, wenn er von den Schatten sprach. Hohn und Spott entgegneten ihn jahrelang. Zwei Mal die Woche muss er jedoch wieder über sie reden, auch wenn er sonst schwieg, vor Scharm. Er lehnte sich nach vorn über, griff nach dem Glas und trank einen Schluck. Kurz verzog er das Gesicht, bevor er den Scotch wieder abstellte. "Das wird nichts", murmelte er. Eine Drehung im Sessel und er stand auf, streckte sich, nach knapp 5 Stunden des Sitzens. Es war eine der wenigen Tage, an dem John nur die Tischlampe anließ. Einer dieser Tage, an dem er sich gern die Kante gab, um sich Mut anzutrinken für die bevorstehende Nacht. Er wankte etwas auf den Beinen, als er in die Küche taumelte, lehnend an dem Türrahmen. Blind tastete er nach dem Lichtschalter und wurde, als er ihn endlich fand, geblendet. Schützend hielt er sich die Hand vor die Augen, bis sie sich an das grelle, stechende Licht der Lampe gewöhnt hatten. Er hustete kurz, öffnete den Kühlschrank und durchforstete ihn mit seinem Blick. "Nichts." Erst jetzt fiel ihm auf, dass er hätte einkaufen sollen, aber der Scotch war teuer. Sein restliches Geld ging dafür drauf. Im Nachhinein betrachtet keine so gute Idee gewesen. Wütend knallte er die Tür wieder zu und lehnte sich nun mit dem Rücken an sie, während er seinen Blick durch die Tür der Küche auf den Schreibtisch fallen ließ. Der Stuhl warf einen langgezogenen Schatten zur Seite und prallte auf die Kommode an der Wand. John spürte bereits jetzt das sein Herz schneller schlug. Fast schon intuitiv fing er an zu zittern und fühlte die Angst in sich aufsteigen. Der Blick blieb gefesselt auf dem Schatten, der sich an der Wand weiter aufbäumte, als würde er wachsen. Johns Atmung wurde schlagartig krampfhaft und zwang ihn im Kopf bis 10 zu zählen, um sich etwas zu beruhigen. Ein Tipp vom guten alten Doktor Mitchel. Er sah zu Boden, weg von diesem Schatten, der weiter wuchs. Fast so groß wie der Schrank neben der Kommode, der bis zur Decke reichte. John wusste, was jetzt passieren wird. Aus Erfahrung - jahrelange Erfahrung, die er lieber nie gehabt hätte. Die Hände vors Gesicht geschlagen, versuchte er an nichts zu denken. ein Versuch, der fehlschlug. Dieses Wesen war überall, wenn es auftauchte. In seinem Haus, in diesem Raum, in seinem Kopf. John sah es überall, wo er hinsah. Er schloss die Augen, er kniff sie zusammen, um sich abzulenken. Versuchte ruhig zu atmen und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Er schrie leise auf, als ihm das Wesen vor seinen Augen erschien. Schreckhaft zuckte er hoch und drückte sich an die Tür des Kühlschrankes, als wollte er sich in ihm verstecken. Die Augen weit aufgerissen starrte er zur Wand, an dem sich dieses Wesen immer näher auf ihn zu bewegte. Deine Statur lässt sich kaum beschreiben, aber das es nicht menschlich ist, wusste John. Er wusste dies schon lange. Ein Mensch, wäre niemals so grausam und hartnäckig. Ein Mensch, würde ihn nicht so quälen. Das stand fest. Mehr musste John nicht wissen. Aber seine Fragen wurden damit jedoch nicht beantwortet. "Was willst du von mir!?" schrie er, während er versuchte, angetrunken und schwankend, aufzustehen. Die Hände stützend hinter sich, am Kühlschrank, schaffte er es und suchte, mit verschwommenen Blick, den Schatten, der plötzlich verschwunden war. Hastig sausten seine Augen im Zimmer umher. "Wo bist du?!" schrie er erneut vor Angst auf, griff nach einem Glas, das auf der Spüle stand und hielt es fest in der rechten Hand. Mit zitternden Knochen und Beinen, wie aus Gummi, tastete er sich an der Wand entlang ins Wohnzimmer zurück. Der Schreibtisch sah aus wie vorher, ohne überdimensionale Schatten und der Angst, die im Raum stand. Fertig mit den Nerven, schaltete er das Licht an und ließ sich auf den Boden fallen. Wütend raufte er sich die Haare, atmete unkontrolliert und schnell. Diese Wesen würden nie verschwinden, soviel steht fest. Sie verschwinden nie, wenn er nicht etwas unternimmt. Keiner glaubt ihm, aber er weiß es. Sie sind da und sie werden nie damit aufhören. Sie werden ihn sein ganzes Leben lang terrorisieren und verfolgen, als sei er ein Serienkiller und die Polizei hinter ihm her. Doch das muss ein Ende haben, denn so geht das nicht weiter. Voller Hass gegen alles und jeden, warf er das Glas gegen die Wand und stieß einen angsterfüllten Schrei aus, ehe er die Augen schloss und auf dem Boden einschlief.
11.9.14 10:44


Allein - Lebe den Alptraum | Kapitel 1 |

Allein Es ist immer leicht, etwas zu verdrängen, solange andere Personen dabei sind. Du kannst lächeln, deinen Schmerz unterdrücken und die Angst verbergen, die du empfindest. Unter Menschen ist man ein guter Schauspieler – Wer hat noch nie gelogen, wenn es um seinen Gemütszustand ging? Diese Möglichkeit existiert nicht, wenn du allein bist. Zuhause, ohne eine Menschenseele in deinem Haus und ein paar Lichtern, die den Raum erhellen. Dann überkommt dich die Angst. Angst vor Dunkelheit, Angst vor Anderen, Angst vor – diesem Wesen. Jedes Kind hatte etwas wovor es Angst hatte. Waren es nun die Monster unter ihrem Bett oder in ihrem Schrank, das Knarren der Bodendielen oder ein Streit der Eltern. So geht es auch John. Seit er denken konnte, verfolgten ihn Ängste vor mysteriösen Schattenwesen, die nachts kamen und ihn anstarrten, als sei er ihr Fressen. Seine Eltern glaubten ihm nie. Sie tätselten nur seinen Kopf und sagten, dass diese Wesen verschwinden, wenn er sein Essen aufessen würde. Auch als John 10 Jahre alt wurde, verschwanden die Monster nicht. Sie drängten sich immer mehr in Johns Leben und ließen ihn nicht los. Und das bis heute. Heute ist John 38 Jahre alt und Schriftsteller. Etwas verbittert und zurückgezogen lebt er in dem Haus, dass ihm seine Eltern vererbten, als sie, vor knapp 4 Jahren starben. Man sollte meinen, dass er sich darüber gefreut hätte, aber dem war nicht so. Am liebsten hätte er das Haus gleich wieder verkauft. Die Erinnerung an seine Eltern war viel zu groß und lebendig, als dass er in ihrem Haus leben könnte. Seine Not zwang ihn jedoch dazu. Auch wenn er viel und gern schrieb, verkauften sich seine Bücher nur sehr schlecht. Schreiben, war sein einziger Lebensinhalt, für den er einst sogar eine Frau aufgab. Kristen verließ ihn, kurz nachdem seine Eltern bei einem Unfall starben und ließ John allein zurück. Sie war überfordert mit seinen Angstzuständen jede Nacht und dem fehlenden Geld. Als sie John beichtete, dass sie schwanger von ihm sei, reichte sie zugleich auch die Scheidung ein. „Ich muss an mein Kind denken, John“, waren ihre Worte, als sie ging. Weiterhin in sich gekehrt schwieg John, als die Tür ins Schloss fiel. Was hätte er sagen sollen? Was hätte sie zum bleiben gebracht? Nichts. 4 Jahre nach all dem, lebt er allein. Man könnte fast sagen, es sei seine eigene Schuld, aber das wäre nicht gerechtfertigt. Man könnte sagen, er müsse sich professionelle Hilfe suchen, doch auch das wäre nicht der richtige Weg. Niemand kann John helfen, dass diese Monster verschwinden. John ist ganz allein […]
11.9.14 10:43


Meine Ideen [...]

Wieso dieser Blog? Sicher eine gute Frage, die ich selbst nur schwer beantworten kann. Vielleicht weil die Idee, meine Gedanken und Ideen mit der Welt zu teilen, für mich wie ein kleiner Traum klingt, den ich hiermit verwirklichen kann. Vielleicht ist es auch einfach aus Langeweile. Vermutlich von beidem etwas. Aber meine Motivation ist groß. Ich zeichne viel, werde meine Bilder und wie ich zu dieser Idee kam, hier bloggen. Ich werde auch Geschichten schreiben, kleinere poetische Texte und einfach alles was mir in den Sinn kommt.
10.9.14 18:13





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