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Allein - Lebe den Alptraum | Kapitel 1 |

Allein Es ist immer leicht, etwas zu verdrängen, solange andere Personen dabei sind. Du kannst lächeln, deinen Schmerz unterdrücken und die Angst verbergen, die du empfindest. Unter Menschen ist man ein guter Schauspieler – Wer hat noch nie gelogen, wenn es um seinen Gemütszustand ging? Diese Möglichkeit existiert nicht, wenn du allein bist. Zuhause, ohne eine Menschenseele in deinem Haus und ein paar Lichtern, die den Raum erhellen. Dann überkommt dich die Angst. Angst vor Dunkelheit, Angst vor Anderen, Angst vor – diesem Wesen. Jedes Kind hatte etwas wovor es Angst hatte. Waren es nun die Monster unter ihrem Bett oder in ihrem Schrank, das Knarren der Bodendielen oder ein Streit der Eltern. So geht es auch John. Seit er denken konnte, verfolgten ihn Ängste vor mysteriösen Schattenwesen, die nachts kamen und ihn anstarrten, als sei er ihr Fressen. Seine Eltern glaubten ihm nie. Sie tätselten nur seinen Kopf und sagten, dass diese Wesen verschwinden, wenn er sein Essen aufessen würde. Auch als John 10 Jahre alt wurde, verschwanden die Monster nicht. Sie drängten sich immer mehr in Johns Leben und ließen ihn nicht los. Und das bis heute. Heute ist John 38 Jahre alt und Schriftsteller. Etwas verbittert und zurückgezogen lebt er in dem Haus, dass ihm seine Eltern vererbten, als sie, vor knapp 4 Jahren starben. Man sollte meinen, dass er sich darüber gefreut hätte, aber dem war nicht so. Am liebsten hätte er das Haus gleich wieder verkauft. Die Erinnerung an seine Eltern war viel zu groß und lebendig, als dass er in ihrem Haus leben könnte. Seine Not zwang ihn jedoch dazu. Auch wenn er viel und gern schrieb, verkauften sich seine Bücher nur sehr schlecht. Schreiben, war sein einziger Lebensinhalt, für den er einst sogar eine Frau aufgab. Kristen verließ ihn, kurz nachdem seine Eltern bei einem Unfall starben und ließ John allein zurück. Sie war überfordert mit seinen Angstzuständen jede Nacht und dem fehlenden Geld. Als sie John beichtete, dass sie schwanger von ihm sei, reichte sie zugleich auch die Scheidung ein. „Ich muss an mein Kind denken, John“, waren ihre Worte, als sie ging. Weiterhin in sich gekehrt schwieg John, als die Tür ins Schloss fiel. Was hätte er sagen sollen? Was hätte sie zum bleiben gebracht? Nichts. 4 Jahre nach all dem, lebt er allein. Man könnte fast sagen, es sei seine eigene Schuld, aber das wäre nicht gerechtfertigt. Man könnte sagen, er müsse sich professionelle Hilfe suchen, doch auch das wäre nicht der richtige Weg. Niemand kann John helfen, dass diese Monster verschwinden. John ist ganz allein […]
11.9.14 10:43
 
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